Skip to main content
Die Poststelle (Beta) verarbeitet eingehende Post in einem Space — die Organisationsebene gibt dafür den Rahmen vor. Unter Org-Einstellungen → KI-Konfiguration → Poststelle legen Sie fest, an welche E-Mail-Domains weitergeleitet werden darf; zusätzlich stellen Sie die benötigten Basismodelle im Space bereit und steuern über Space-Rollen, wer in der App was tun darf. Diese Vorgaben gelten für alle Spaces der Organisation und lassen sich auf Space-Ebene nicht überschreiben.
Erfordert die Rolle Org Admin.

Freigegebene Empfänger-Domains

Empfänger der Poststellen-Weiterleitung dürfen nur E-Mail-Adressen aus den hier freigegebenen Domains verwenden. Die Prüfung arbeitet mit exakter Übereinstimmung ohne Platzhalter: stadt-beispiel.de deckt weder mail.stadt-beispiel.de noch andere Varianten ab — jede verwendete Domain muss einzeln in der Liste stehen. Solange die Liste leer ist, sind keine Empfänger erlaubt; im Space lassen sich dann keine Empfänger anlegen, bis Sie mindestens eine Domain hinzugefügt haben. Geprüft wird zweimal: beim Speichern eines Empfängers und erneut bei jeder Weiterleitung. Die Freigabe greift dadurch auch dann, wenn sich die Domain-Liste nach dem Anlegen eines Empfängers ändert. Zweck der doppelten Prüfung ist, dass keine Post an private oder externe Postfächer abfließt. Die Domain-Freigabe ist der erste Einrichtungsschritt der Poststelle — vor dem Anlegen von Empfängern und Kanälen im Space. Die vollständige Reihenfolge finden Sie unter Poststelle einrichten.
Melden Nutzer, dass sich in der Poststelle keine Empfänger anlegen oder auswählen lassen, fehlt fast immer die Domain-Freigabe — siehe Poststelle: Keine Empfänger verfügbar.

Basismodelle bereitstellen

Die Poststelle nutzt für Klassifizierung und Antwortentwürfe die im jeweiligen Space provisionierten Basismodelle. Stellen Sie die gewünschten Modelle über die Library bereit (Library → Zu Spaces hinzufügen). In den App-Einstellungen der Poststelle wählen Nutzer anschließend Klassifizierungsmodell und Modell für Antwortentwürfe getrennt aus; sind im Space keine Basismodelle provisioniert, bleiben beide Auswahlfelder leer. Der Poststelle stehen bewusst nur Basismodelle zur Verfügung — keine Agenten und keine Tools. Diese Sicherheitsentscheidung begrenzt die Wirkung einer Prompt-Injection in einer eingehenden Mail auf eine mögliche Fehlklassifikation; Aktionen kann sie nicht auslösen.

Space-Berechtigungen für die Poststelle

Wer in der Poststelle was darf, steuern Sie über Space-Rollen. Die Berechtigungsgruppe Poststelle („Digitale Poststelle: Eingänge, Verteilregeln und Eingangskanäle.”) enthält sechs einzeln vergebbare Berechtigungen: Alle sechs Berechtigungen werden serverseitig erzwungen — sie blenden nicht nur Bedienelemente aus. Die Systemrolle Space Admin enthält alle sechs. Für den Regelbetrieb genügt Sachbearbeitern typischerweise die Kombination aus Lesen, Einträge freigeben und Entwürfe freigeben; die drei Verwalten-Rechte gehören in die Hände weniger Personen.

Abgrenzung zum Org-SMTP

Die Poststelle versendet über eigene SMTP-Einstellungen, die pro Kanal in der App konfiguriert werden — nicht über den organisationsweiten SMTP-Server. Ihre E-Mail-Konfiguration (SMTP) für Einladungen, Benachrichtigungen und Systemhinweise bleibt von der Poststelle unberührt.