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Hier finden Sie die Konfigurationsbereiche von Automate: Einstellungen pro Workflow, Umgebungsvariablen für wiederverwendbare Konfigurationswerte, Credentials für Zugangsdaten externer Dienste sowie das Execution-Verhalten (Timeout und Retry).
Workflow-Einstellungen bearbeiten Sie direkt in der App Automatisierung des jeweiligen Space — dafür benötigen Sie Bearbeitungsrechte in diesem Space. Org-weite Zugangsdaten für andere Localmind-Apps verwaltet dagegen ein Org Admin in den Org-Einstellungen.

Workflow-Settings

Jeder Workflow hat eigene Einstellungen, die Sie in der Workflow-Ansicht über die Workflow-Einstellungen erreichen. Änderungen an einem Workflow werden automatisch versioniert: Frühere Versionen sehen Sie im Versions-Tab ein und stellen sie bei Bedarf wieder her. Details: Versionierung.
Trennen Sie Konfiguration von Logik: Werte, die sich zwischen Umgebungen unterscheiden (Schlüssel, Schwellwerte, Log-Level), gehören in Umgebungsvariablen oder Credentials — nicht fest verdrahtet in einzelne Nodes.

Umgebungsvariablen

Umgebungsvariablen halten Konfigurationswerte zentral und außerhalb des Workflow-Codes — z.B. MAX_RETRIES=3 oder WEBHOOK_SECRET=<dein-secret>. In Nodes greifen Sie per Expression auf die Werte zu: {{ $env.VARIABLE_NAME }}.
Umgebungsvariablen werden auf Betreiber-Ebene gepflegt (Instanz-Konfiguration), nicht in der Workflow-UI. Benötigen Sie neue Variablen, wenden Sie sich an Ihren Instanz-Betreiber bzw. den Support. Zugangsdaten externer Dienste gehören dagegen in den Credential Store.
Beispiel für die Verwendung in einer HTTP Request Node:
Authorization-Header aus Umgebungsvariable
Verwenden Sie GROSSBUCHSTABEN mit Unterstrichen (MAX_RETRIES, WEBHOOK_SECRET) und sprechende Namen, damit Variablen in Expressions eindeutig erkennbar sind.
  • Hardcoden Sie Credentials niemals direkt in Nodes.
  • Nutzen Sie unterschiedliche Werte für verschiedene Umgebungen (Test/Produktion).
  • Rotieren Sie Schlüssel und Secrets regelmäßig.
  • Speichern Sie Secrets nie in Git-Exporten Ihrer Workflows.
Mehr dazu unter Security.

Credentials und Zugangsdaten

Automate bringt einen integrierten Credential Store mit: Zugangsdaten werden verschlüsselt gespeichert, sind zugriffskontrolliert und lassen sich in mehreren Workflows wiederverwenden. In den Node-Einstellungen wählen Sie die passende Credential aus — der eigentliche Schlüssel taucht damit weder im Workflow-JSON noch in geteilten Workflows auf.
Legen Sie API-Schlüssel nie direkt im Workflow-JSON ab — immer als Credential. Nur so bleiben sie verschlüsselt und in geteilten oder exportierten Workflows unsichtbar.
Typische Anwendungsfälle:
  • Header Auth für API-Aufrufe mit Bearer-Token — zum Beispiel, wenn ein Workflow einen Localmind Agent aufruft. Die vollständige Anleitung finden Sie unter Localmind Agent.
  • Trigger-Credentials wie IMAP-Zugangsdaten für E-Mail-Trigger — siehe Workflow Basics.
Schlagen Credentials fehl, prüfen Sie sie einzeln in den Node-Einstellungen und kontrollieren Sie, ob sie abgelaufen sind — Schritt-für-Schritt-Hilfe bietet Debugging.
Abgrenzung: Der Automate Credential Store ist von den org-weiten Zugangsdaten getrennt. Letztere verwalten Credentials für andere Localmind-Apps (z.B. den DeepL-Schlüssel der Übersetzungs-App) auf Org- oder Space-Ebene — nicht die Credentials Ihrer Automate-Workflows.

Execution, Timeout und Retry

Das Ausführungsverhalten steuern Sie auf zwei Ebenen:
  • Node-Level: Retry-Optionen direkt in den Node-Einstellungen — geeignet für einzelne fehleranfällige Operationen wie API-Calls.
  • Workflow-Level: Fehlerbehandlung über einen Error Trigger, der bei Fehlschlägen eine eigene Retry-Logik anstößt.
Node-Level Retry (Node-Optionen)
Setzen Sie angemessene Timeouts: Zu kurze Timeouts erzeugen unnötige Retries, zu lange verzögern die Fehlerbehandlung. Läuft eine Node wiederholt in Timeout-Fehler, erhöhen Sie den Timeout-Wert der Node oder implementieren Sie Retry-Logik — siehe Debugging.
Begrenzen Sie Retries immer mit einem Maximum, um Endlosschleifen zu vermeiden. Unterscheiden Sie außerdem zwischen wiederholbaren Fehlern (z.B. temporäre Netzwerkprobleme) und nicht wiederholbaren Fehlern (z.B. ungültige Anfragen) — die vollständigen Patterns inklusive Exponential Backoff finden Sie unter Retry Logic.

Nächste Schritte

Retry Logic

Retry-Strategien, Exponential Backoff und Error-Trigger-Patterns im Detail.

Security

Credentials, Umgebungsvariablen und Webhook-Absicherung in Automate.

Workflow Basics

Grundlagen zu Nodes, Triggern und dem Aufbau von Workflows.

Zugangsdaten (Org)

Org-weite Credentials für Localmind-Apps verwalten.
Brauchen Sie Hilfe? Unser Support-Team hilft Ihnen gerne bei der Konfiguration. Kontaktieren Sie uns unter support@localmind.ai.