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Optimieren Sie die Performance Ihrer Automate-Workflows für schnellere Ausführung und bessere Ressourcennutzung. Vier Hebel zählen: die Gesamtausführungszeit, das Datenvolumen, das durch den Workflow fließt, die Skalierbarkeit unter Last — und der Credits-Verbrauch, den weniger und gezieltere Agent-Aufrufe senken.

Ausführung verschlanken

Automate arbeitet die Nodes eines Workflows innerhalb einer Execution sequenziell ab — auch wenn Sie mehrere Branches nebeneinander zeichnen, laufen diese nacheinander. Echte parallele Ausführung innerhalb einer Execution gibt es nicht. Der wirksamste Hebel ist deshalb: weniger Arbeit pro Execution.
  • Branches sind kein Beschleunigungs-Werkzeug: Die Gesamtzeit ist die Summe aller Node-Zeiten. Nutzen Sie Branches für Logik (Fallunterscheidungen), nicht für Tempo.
  • Unnötige Nodes vermeiden: Jeder Node kostet Zeit. Konsolidieren Sie mehrere Transformations-Schritte in einem Node, entfernen Sie Nodes, deren Ergebnis nicht weiterverwendet wird, und prüfen Sie, ob Zwischenschritte wirklich nötig sind.
  • Batching statt Einzel-Calls: Verarbeiten Sie Items in Gruppen statt einzeln — das reduziert API-Calls und Ausführungszeit deutlich. Details und die Konfiguration des Loop-Over-Items-Nodes finden Sie unter Batching.

Caching (DIY-Pattern)

Automate bringt keinen eingebauten Cache mit — Caching ist ein selbstgebautes Pattern, das Sie mit Workflow Static Data ($getWorkflowStaticData()) oder einem externen Store (z. B. Redis oder einer Datenbank) umsetzen. Planen Sie zuerst, was gecacht werden darf: Umsetzung mit Workflow Static Data in Code-Nodes:
Workflow Static Data wird nur bei Production-Executions (aktivierter Workflow) gespeichert — bei manuellen Test-Ausführungen im Editor gehen Änderungen verloren. Für robusteres Caching über Workflow-Grenzen hinweg nutzen Sie einen externen Store.

API-Optimierung

Timeout-Konfiguration

Diese Werte sind unverbindliche Richtwerte aus der Praxis, keine garantierten Antwortzeiten. Die tatsächliche Dauer — insbesondere von Agent-Aufrufen — hängt von Modell, Prompt-Länge und Tool-Nutzung ab. Messen Sie Ihre realen Zeiten über die Executions-Liste und passen Sie die Timeouts entsprechend an.

Datenfilterung

Filtern Sie Daten so früh wie möglich im Workflow — das bedeutet weniger Daten zu verarbeiten, schnellere Ausführung und geringeren Speicherverbrauch:
Frühe Filterung
Typische Ansatzpunkte: nach Status filtern vor der Verarbeitung, nach Datum vor dem API-Call, nach Typ vor der Transformation.

Ausführungen auswerten

Automate bringt kein Performance-Dashboard und keine automatische Metriken-Überwachung mit. Was Sie real haben: Die Executions-Liste zeigt Status und Dauer jeder Ausführung — daraus werten Sie manuell aus.
  • Langsame und fehlerhafte Workflows finden: Status (Erfolg/Fehler) und Dauer pro Execution ablesen, nach fehlgeschlagenen Executions filtern, auffällig lange Ausführungen identifizieren und öffnen.
  • Einzelne Execution analysieren: In der Detailansicht nachvollziehen, an welchem Node die Zeit verloren geht oder welcher Node fehlgeschlagen ist. Vergleichen Sie mehrere Executions desselben Workflows, um Ausreißer von systematischen Problemen zu unterscheiden.
  • Eigene Auswertung bauen (DIY): Wenn Sie Kennzahlen über viele Executions hinweg brauchen, arbeiten Sie mit der Executions-Liste in der Web-App und übertragen die relevanten Werte in Ihr eigenes Tooling — ein selbstgebautes Pattern, kein eingebautes Feature. Für eine programmatische Anbindung siehe Automate-API.

Häufige Performance-Probleme

Performance-Checkliste

  • Unnötige Nodes und Branches wurden entfernt
  • Caching (DIY) ist für wiederholte Anfragen implementiert, wo sinnvoll
  • API-Calls sind optimiert (Batching, Pagination)
  • Timeouts sind angemessen konfiguriert
  • Datenfilterung erfolgt früh im Workflow
  • Executions werden regelmäßig auf Dauer und Fehler geprüft
  • Langsame Nodes wurden identifiziert und optimiert
Weiterführend: Batching, Testing und Debugging.