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Items sind die grundlegenden Dateneinheiten in Automate-Workflows: JSON-Objekte, die Daten von Node zu Node transportieren (Trigger → Node 1 → Node 2 → …). Jeder Node kann Items empfangen, verarbeiten und neue Items ausgeben. Jedes Item hat diese Struktur:

Item-Zugriff

Auf aktuelle Item-Daten zugreifen

Auf vorherige Nodes zugreifen

Verwenden Sie den Expression Editor, um Item-Zugriffe zu validieren — die Autovervollständigung zeigt verfügbare Felder an.

Item-Manipulation

Set Node — Felder setzen und ändern

Der Set Node (in der UI „Edit Fields”) ist der primäre Weg zur Item-Manipulation. Sie definieren unter Fields to Set die gewünschten Felder mit Name, Typ und Wert; die Option Include Other Input Fields steuert, ob die übrigen Input-Felder erhalten bleiben.
Felder umbenennen oder reduzieren: Setzen Sie die neuen Feldnamen unter Fields to Set (z.B. userEmail = {{ $json.email }}) und lassen Sie Include Other Input Fields deaktiviert — das Output-Item enthält dann nur die gesetzten Felder, alle übrigen (z.B. email, password) sind entfernt. In älteren Workflows finden Sie dafür noch die Legacy-Option keepOnlySet; die moderne Set-Node-Darstellung ersetzt sie durch Fields to Set + Include Other Input Fields.

Merge Node — Items kombinieren

Der Merge Node kombiniert Daten aus verschiedenen Quellen und bietet drei Modi:
  • Append: hängt die Items aller Inputs nacheinander an einen gemeinsamen Stream an
  • Combine: führt Items zusammen — nach übereinstimmenden Feldern (Matching Fields), nach Position oder als alle möglichen Kombinationen
  • Choose Branch: gibt nur die Items eines gewählten Inputs weiter
Beispiel: Combine (By Position)
Die Modi mergeByIndex, mergeByKey, append und multiplex stammen aus der Legacy-Version des Merge Node und existieren in aktuellen Automate-Versionen nicht mehr.

Code-Node — Komplexe Manipulationen

Item-Filterung

Filter Node

Der Filter Node lässt nur Items durch, die alle konfigurierten Bedingungen erfüllen. Typische Filter-Expressions:
Filter-Beispiele
Für ODER-Verknüpfungen oder mehrstufige Bedingungen nutzen Sie den Code-Node (siehe „Items filtern” oben).

IF Node — Bedingte Verarbeitung

Der IF Node verzweigt Items basierend auf Bedingungen in einen True- und einen False-Branch (z.B. Premium Processing vs. Standard Processing):
IF-Bedingung

Transformation und Validierung

Für generische Datentransformationen (Typ-Konvertierung, Datums-Formatierung, Array-Operationen) und Validierungs-Patterns nutzen Sie JavaScript-Expressions bzw. den Code-Node. Eine vollständige Referenz aller eingebauten Funktionen und Variablen finden Sie in der offiziellen n8n-Dokumentation zu Datenstrukturen und Transformationen.
Validieren Sie Items so früh wie möglich im Workflow — z.B. mit einem Filter Node direkt nach dem Trigger, der unvollständige Items aussortiert: {{ $json.id !== undefined && $json.email !== undefined }}

Häufige Patterns

Item-Enrichment

Reichern Sie Items mit zusätzlichen Daten an (Trigger → Get Base Data → Enrich with API → Merge → Output):
Enrichment-Workflow

Item-Normalisierung

Normalisieren Sie unterschiedliche Input-Formate für konsistente Verarbeitung:
Normalisierung

Item-Splitting

Teilen Sie komplexe Items in einfachere auf:
Item splitten

Best Practices

  • Konsistente Feldnamen: einheitliche Namenskonventionen über den gesamten Workflow hinweg verwenden.
  • Null-Checks: immer für verschachtelte Felder implementieren — {{ $json.user?.email }}.
  • Frühe Validierung: Items so früh wie möglich im Workflow validieren, nicht erst am Ende.
  • Dokumentation: festhalten, welche Item-Struktur jeder Node erwartet und produziert.
  • Transformation isolieren: Set Nodes für klare Transformationen nutzen, keine komplexen Expressions in anderen Nodes.
  • Performance: unnötige Item-Kopien vermeiden; im Set Node nur benötigte Felder weitergeben (Include Other Input Fields deaktiviert lassen).

Checkliste

  • Item-Struktur ist dokumentiert
  • Null-Checks sind implementiert
  • Datentypen sind konsistent
  • Validierung erfolgt früh im Workflow
  • Feldnamen folgen Namenskonventionen
  • Items werden nicht unnötig kopiert
  • Transformationen sind klar und nachvollziehbar

Nächste Schritte

Batching

Items in Batches verarbeiten.

Performance

Item-Verarbeitung für bessere Performance optimieren.

Basics

Grundlagen von Automate-Workflows.

Testing

Item-Manipulationen gründlich testen.