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Eine solide Versionierungsstrategie ist essentiell für die Wartbarkeit und Zuverlässigkeit Ihrer Automate-Workflows: Sie macht Änderungen rückverfolgbar, ermöglicht Teamarbeit ohne gegenseitiges Überschreiben, erlaubt bei Problemen ein schnelles Rollback auf eine funktionierende Version und schafft Audit-Trails für Compliance.
Ob eine integrierte Workflow-Historie verfügbar ist, hängt von Ihrer Automate-Version ab — verlassen Sie sich für belastbare Versionierung auf den Export-Weg unten. Er funktioniert unabhängig von der eingesetzten Version.

Workflows in Git speichern

Der verlässliche Weg zur Versionierung: Sie laden den Workflow als JSON-Datei herunter und verwalten ihn in Git.
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Workflow herunterladen

Öffnen Sie den Workflow, dann das Workflow-Menü ( oben rechts), und klicken Sie auf Download — der Workflow wird als JSON-Datei gespeichert. Der Menüpunkt heißt Download, nicht „Export”.
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In Git committen

Legen Sie die Datei in Ihrer Repository-Struktur ab und committen Sie mit einer aussagekräftigen Message, die die Änderung beschreibt:
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Versionierung nutzen

Verwenden Sie Git Tags für Releases:
Und Branches für Experimente:

Empfohlene Repository-Struktur

Die Ordner production/, staging/ und development/ sind eine reine Git-Ordnerkonvention zur Organisation Ihrer Dateien. Automate selbst kennt keine Environments — alle Workflows laufen in derselben Instanz.

Backup-Strategien

Automatisieren Sie regelmäßige Exports (täglich oder wöchentlich), speichern Sie sie in sicherem Speicher und behalten Sie mehrere Backup-Generationen. Exportieren Sie zusätzlich manuell vor größeren Änderungen und Updates — und testen Sie die Wiederherstellung Ihrer Backups regelmäßig.
Die Workflow-JSON-Dateien laden Sie über die Web-App herunter (siehe Workflows in Git speichern oben); zum Zurückspielen importieren Sie die gesicherte Datei wieder. Eine programmatische Verwaltung dokumentieren wir unter Automate-API, sobald die Schnittstelle verifiziert ist.

Versionsnummern

Verwenden Sie semantische Versionierung im Format MAJOR.MINOR.PATCH: MAJOR für Breaking Changes, MINOR für neue, rückwärtskompatible Features, PATCH für Bugfixes. Beispiel: 1.0.0 (Initial Release) → 1.1.0 (neue Features) → 1.1.1 (Bugfix) → 2.0.0 (Breaking Changes). Setzen Sie die Versionen als Git Tags:
Dokumentieren Sie Versionsänderungen in einer CHANGELOG.md:

Migration zwischen Versionen

  1. Backup erstellen: Exportieren Sie die aktuelle Version als Backup.
  2. Änderungen prüfen: Lesen Sie den CHANGELOG und prüfen Sie Breaking Changes.
  3. Test-Kopie: Testen Sie die neue Version als Kopie des Workflows (z.B. aus Ihrem development/-Ordner importiert), bevor Sie den produktiven Workflow ersetzen.
  4. Migration: Ersetzen Sie den produktiven Workflow durch die getestete Version.
  5. Validierung: Überprüfen Sie, dass alles funktioniert.

Checkliste

  • Workflows sind in Git versioniert
  • Regelmäßige Backups werden erstellt
  • Versionsnummern werden verwendet
  • CHANGELOG wird gepflegt
  • Migration-Strategien sind dokumentiert
  • Backup-Wiederherstellung wurde getestet
Weiterführend: Naming Conventions und Sicherheit.