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Die Qualität der KI-Ausgaben lässt sich über technische Parameter des Modells steuern. Diese Parameter steuerst du bei API-Nutzung – siehe OpenAI-kompatible API; in der Web-App wählt Localmind sinnvolle Voreinstellungen. Diese Seite erklärt die wichtigsten Einstellungen und gibt Empfehlungen für verschiedene Anwendungsfälle.

Die drei wichtigsten Parameter

Ob temperature und top_p tatsächlich wirken, ist modellabhängig: Localmind reicht die Parameter an das jeweils gewählte Modell durch, aber nicht jedes Modell unterstützt beide. Nicht unterstützte Parameter werden ohne Fehlermeldung ignoriert. Welches Modell du wählst, erfährst du unter Modellauswahl.

Temperature

Temperature bestimmt, wie “kreativ” (= unvorhersagbar) das Modell antwortet:
Faustregel: Für faktenbasierte Aufgaben: Temperature 0–0.3. Für kreative Aufgaben: Temperature 0.7–1.0. Werte über 1.2 sind selten sinnvoll.

Top-P (Nucleus Sampling)

Top-P begrenzt die Auswahl der möglichen nächsten Wörter auf die wahrscheinlichsten, bis die kumulative Wahrscheinlichkeit den Top-P-Wert erreicht:
Temperature und Top-P beeinflussen ähnliche Aspekte. Empfehlung: Einen Parameter anpassen, den anderen auf Standard belassen – nicht beide gleichzeitig.

Max Tokens

Begrenzt die maximale Länge der Antwort:
  • Max Tokens ≠ garantierte Länge: Das Modell kann kürzer antworten
  • Zu niedrig: Die Antwort wird mitten im Satz abgeschnitten
  • Zu hoch: Kein Nachteil, aber unnötig hohe Werte können die Kosten erhöhen
  • Empfehlung: Wert ~20% über der erwarteten Antwortlänge setzen

Ausgabeformat steuern

Die Qualität hängt auch davon ab, wie klar du das gewünschte Format definierst:

Nächste Schritte

Halluzinationen vermeiden

Strategien für faktisch korrekte Ergebnisse.

Modellauswahl

Das richtige Modell für deinen Anwendungsfall finden.