Was macht ein KI-Modell?
Ein Large Language Model (LLM) ist im Kern ein statistisches System, das auf riesigen Textmengen trainiert wurde. Es verarbeitet Ihre Eingabe als Folge von Tokens (Textfragmente) und generiert Wort für Wort die wahrscheinlichste Fortsetzung. Wichtig zu verstehen:- Kein echtes “Wissen”: Das Modell hat keine Datenbank mit Fakten. Es hat Muster in Texten gelernt und reproduziert diese.
- Wahrscheinlichkeitsbasiert: Jedes generierte Wort ist eine statistische Vorhersage basierend auf dem Kontext.
- Kein Gedächtnis zwischen Sitzungen: Ohne System-Prompt oder Gesprächsverlauf beginnt jede Unterhaltung bei null.
Stellen Sie sich ein KI-Modell vor wie einen brillanten neuen Mitarbeiter am ersten Arbeitstag: hochintelligent, aber ohne Kontext über Ihr Unternehmen, Ihre Prozesse und Ihre Erwartungen. Je präziser Ihr Briefing, desto besser das Ergebnis.
Warum ist die Art der Anweisung entscheidend?
Die Qualität Ihrer Ergebnisse hängt direkt davon ab, wie Sie mit dem Modell kommunizieren:- Vage Anweisung → Das Modell rät, was Sie meinen → Generische, oft unbrauchbare Antwort
- Präzise Anweisung → Das Modell versteht Ziel, Kontext und Format → Zielgerichtete, nützliche Antwort
Ihr Lernpfad
Diese Kategorie ist als aufbauender Lernpfad strukturiert. Sie können die Seiten der Reihe nach durcharbeiten oder gezielt zu den Themen springen, die Sie interessieren:Wissensquellen
Wie Sie einem KI-Agenten Wissen geben. Eigene Dokumente als Wissensquelle anbinden, Hybrid Search einrichten und Halluzinationen durch verifizierte Daten reduzieren.
Prompting
Wie man gute Anweisungen schreibt. Von den Bausteinen eines Prompts über Techniken wie Chain of Thought und Prompt Chaining bis hin zu Templates, Halluzinationsvermeidung und Output-Qualität.
Modelle & Reasoning
Welches Modell wann, und wie “Denken” funktioniert. Verstehen Sie die Unterschiede zwischen Modellkategorien, lernen Sie wann Reasoning-Modelle sinnvoll sind und wie Kontextfenster funktionieren.
