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Mit der richtigen Technik holst du aus demselben Modell deutlich bessere Ergebnisse heraus. Diese Seite stellt acht bewährte Prompt-Techniken vor – vom einfachen Zero-Shot bis zur mehrstufigen Verkettung – und zeigt dir, wann sich welche lohnt.

1. Zero-Shot Prompting

Was: Du gibst dem Modell nur die Anweisung – keine Beispiele. Das Modell arbeitet allein mit der Aufgabenbeschreibung. Wann: Einfache, eindeutige Aufgaben. Allgemeine Fragen. Wenn das Ausgabeformat nicht kritisch ist.

2. Few-Shot / Multishot Prompting

Was: Du zeigst dem Modell 2–5 Beispiele des gewünschten Outputs. Das Modell erkennt das Muster und reproduziert es. Wann: Spezifische Formatierung erforderlich. Ungewöhnliche Aufgabenstellungen. Konsistente Outputs über mehrere Anfragen.
Regeln für gute Beispiele:
  • Diversität: Verschiedene Varianten zeigen, nicht nur den einfachen Fall
  • Negativbeispiele: Zeigen, was du NICHT willst
  • Realismus: Beispiele verwenden, die deinem Anwendungsfall ähneln

3. Chain of Thought (Schrittweises Denken)

Was: Das Modell “denkt laut” und arbeitet Schritt für Schritt. Dadurch reduzieren sich Fehler bei komplexen Aufgaben erheblich. Wann: Komplexe Analysen, Logikprobleme, Berechnungen, mehrstufige Entscheidungen.
Ein Satz am Ende des Prompts reicht:
Einige Modelle reagieren bei deaktiviertem Extended Thinking sensibel auf “think” oder “denken”. Verwende Alternativen wie “analysieren”, “bewerten” oder “prüfen”.

4. XML-Tags für Struktur

Was: XML-Tags schaffen klare Abgrenzungen zwischen den Bestandteilen deines Prompts. Das Modell erkennt sofort, was Kontext ist, was die Aufgabe ist und was das gewünschte Format ist. Wann: Umfangreiche Prompts mit viel Kontext. System-Prompts für Agenten. Wenn klare Trennung zwischen Input-Abschnitten nötig ist.

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5. Prompt Chaining (Verkettung)

Was: Komplexe Aufgaben in Teilschritte zerlegen – der Output von Schritt 1 wird zum Input für Schritt 2. Wann: Mehrstufige Prozesse (Recherche → Analyse → Bericht). Wenn du Zwischenergebnisse kontrollieren möchtest. Bei Aufgaben, die zu komplex für einen einzelnen Prompt sind.
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Prompt 1: Analyse

“Analysieren Sie den Text und identifizieren Sie die drei Hauptthemen.”
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Prompt 2: Vertiefung

“Basierend auf den identifizierten Themen: Recherchieren Sie zu jedem Thema aktuelle Entwicklungen.”
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Prompt 3: Synthese

“Kombinieren Sie die Analysen zu einem Executive Summary mit Handlungsempfehlungen.”
Prompt Chaining eignet sich besonders, wenn du die Zwischenergebnisse kontrollieren und ggf. korrigieren möchtest, bevor der nächste Schritt beginnt.

6. Persona / Rollenanweisungen

Was: Dem Modell eine Rolle geben verbessert Fachexpertise und Tonfall der Antworten. Das Modell passt Vokabular, Denkweise und Detailtiefe an die zugewiesene Rolle an. Wann: Fachspezifische Aufgaben. Wenn ein bestimmter Tonfall oder eine bestimmte Perspektive gewünscht ist.
Persona mit Einschränkungen kombinieren:

7. Negative Prompting

Was: Explizit definieren, was du NICHT willst – oft wirksamer als zu beschreiben, was du willst. Wann: Qualitätskontrolle. Wenn das Modell wiederholt unerwünschte Muster zeigt. Zur Stilkontrolle.
“Schreiben Sie ohne Fachjargon” wirkt stärker als “Schreiben Sie verständlich”.

8. Self-Consistency Prompting

Was: Das Modell generiert mehrere Lösungswege und vergleicht sie. Ideal für Entscheidungsfindung und komplexe Fragestellungen. Wann: Entscheidungen mit mehreren Optionen. Wenn du verschiedene Perspektiven benötigst. Bei komplexen Fragen ohne eindeutige Antwort.
Verwende für eigene Platzhalter eckige Klammern wie [FRAGE]. Die Schreibweise {{frage}} ist in Localmind für Variablen reserviert und würde beim Ausführen automatisch ersetzt.

Techniken im Überblick

Nächste Schritte

Prompt-Templates

Diese Techniken in der Praxis: Fertige System-Prompts zum Kopieren.

Halluzinationen vermeiden

Strategien für faktisch korrekte Ergebnisse.